WOLF GAERTNER | Fotograf

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Wolf Gaertner, verwirrende 33 Jahre alt. Gebürtiger Münchner und halber Schwede.

 

Wie kamst Du zur Fotografie?

Ich begeistere mich seit meiner Kindheit für Gestaltung. Zeichnen sowie auch Lyrik. Das waren immer meine auszeichnenden Stärken. Während meines Psychologiestudiums in Neuseeland hatte ich das Glück einen wahnsinnig talentieren Fotografen kennenzulernen, der nach wie vor einer meiner besten Freunde und für mich zudem ein Idol in dieser Zunft ist. Da ich immer ein recht extrovertierter Mensch war und bin, und demnach sehr viele unterschiedliche Leute kennenlernen durfte, entwickelte sich Fotografie als die Symbiose aus meinem Sozialleben und dem Versuch etwas Konzeptionelles zu schaffen und wurde damit ein recht ehrliches Ausdrucksmittel. Ich wollte einfach absolut all die Leute und Momente, die mich in meinem Umfeld begeistern, mit meiner Kamera festhalten.

 

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Mit welchen Kameras fotografierst Du?

Angefangen mit einer 2nd hand Canon 350d – Später dann als ich es mehr ernst genommen hatte erst eine Nikon D7000, nun seit 2 Jahren Nikon D600

 

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Gibt es ein Lieblingsmotiv? Wenn ja, warum dieses?

Subjektivität, Menschen und ihre Emotionen. Im Idealfall so ehrlich, dass mich diese oftmals bitten das Foto lieber zu löschen. Warum: weil gerade bei Menschen das Element der Momentaufnahme vieles was routiniert und automatisch überspielt wird oft unsichtbar bleibt aber so zum richtigen Zeitpunkt eingefangen werden kann. Das Erfolgserlebnis entsteht dann wenn ich in einem Foto die abgelichtete Person und den Moment ehrlich wiedererkenne.

 

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An welchem/n Projekten arbeitest Du gerade?

Zuletzt mit einer jungen Journalistin an einem Portrait über Flüchtlingshelfer in Bayern und Berlin. Parallel dazu arbeite ich mit meiner griechischen Teampartnerin, die mir während unserer Zusammenarbeit in New York die Begeisterung an Konzeption vermittelt hat, in der Werbung. Im kommenden Frühjar für ein lokales Modelabel sowie eine Band. Zudem plane ich gerade eine neue Ausstellung in München und verfgole weiterhin allumfassend das Projekt dass ich irgendwann nichts mehr ausser fotografieren muss und damit glücklich werde.

 

Wie verdienst’ Du Dein Geld?

Die letzten Monate konnte ich von meiner letzten Austtellung in Nürnberg einigermassen erfreulich leben. Hinzu kommen kleinere Aufträge wie Portraits, Setcards oder zum Teil auch Hochzeiten. Im Dezember werde ich, neben Komissionen, auch wieder etwas Kellnern da Rhytmus und tägliche Interaktion mit Menschen für mich wirklich wichtig sind um die kreative Arbeit selbstbewusst, entspannter und nicht als zwingendes Muss, zu verfolgen und Einflüsse zu sammeln. Ich persönlich glaube nicht daran das freischaffende Arbeit und Kreativ zu sein Hand in Hand gehen. Die persönlichsten Ergebnisse hatte ich immer wenn ich es als Luxus sah endlich wieder mit meiner Kamera rumzulaufen.

 

Wo siehst’ Du Dich in 5 Jahren?

Idealerweise mit einer Gruppe von begeisterten, herausragenden Kreativen aus verschiedensten Bereichen in einer eigenen Agentur die für Kunden ein breites Spektrum an interessanten Lösungen bietet.

 

Was macht Dich glücklich?

Verstanden zu werden.

 

Erzähl’ uns ein wenig von Deinem ehemaligen Wohnort Berlin

Ich hatte nach 6 Jahren Neuseeland Berlin gewählt da ich nicht direkt wieder nach München wollte. Ich hatte Sorge dass mir die bekannte Normalität recht schnell all die Erfahrung von meinen Reisen vernebelt. Das tolle an Berlin ist, und ich bin ja wirklich erst verhältnismässig spät dort hingezogen, dass man sein kann wer man will, jeden Tag, und dennoch Gleichgesinnte findet. Abgesehen davon dass man dort, wenn man will, täglich interessierte, kontaktfreudige Menschen aus aller Welt trifft, fühlte es sich über diese 3 Jahre wahnsinnig heimisch an. Wenn man noch so seltsame Ansichten hat aber Niemandem was Böses will, findet man in dieser vollgepackten, multikulturellen Grossstadt, problemlos seine Schiene ohne das Gefühl zu haben in einer „subkultur“ zu sein oder sich von einem „zentralen Kern“ zu isolieren.

 

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Wie sieht ein typischer Tag im Leben von Wolf Gaertner aus?

Aufwachen und unglaublich nervös sein weil man am liebsten sofort alles am selben Tag erreichen möchte. Den restlichen Tag vergisst man das dann sowieso und landet wieder in Selbstvorwürfen, Routine und einem ideologischen Sozialleben. Aktuell versuche ich eben so viel wie möglich Rhytmus reinzubekommen so dass ich mich in der dadurch kürzeren, freien Zeit mit voller Begeisterung aufs Fotografieren konzentrieren kann. Darüber hinaus muss ich mich nun auch vermehrt um meine hier ansässige, mittlerweile sehr alte, und teils kranke, Famlie kümmern, war ja doch recht lang weg.

 

Was fällt Dir zu folgenden Stichwörtern ein?

– Social Media

Da ich nach wie vor meine HP nicht veröffentlicht habe und an der richigen Strategie feile, ist aktuell Facebook mein einziges Medium um meine Fotos zu zeigen. Instagramm bereite ich gerade vor aber bin noch zu eingeschüchtert greisenhaft skeptisch.

– Musik

Hiphop in allen Sprachen und egal ob aggro, cheesy oder lyrisch überheblich, 93 til infinity.

-Vorbilder

Kluge Menschen die nicht in ihrem Selbsthass versunken sind. Ansonsten die meisten Magnumfotografen, David Foster Wallace, Matthias Löffler und viele meiner engen Freunde.

– Flow

Bezieht sich für mich auf Rapmusik, und ist eine gute Alternative dafür wenig Inhalte zu haben bzw sie nicht zu brauchen und trotzdem alles richtig gemacht zu haben.

– Inspiration

Leute die Entscheidungen fast komplett aus Ihren eigenen Prinzipien bzw. abseits von externem Druck treffen können bis sie für mich dann begeisternde Unikate werden. Genau so versuche ich, wenn auch zu optimistisch, meinen Freundeskreis zu gestalten. So selbstbewusst und angstfrei wär ich oft gerne selbst.

-Abenteuer

Ich hab einfach nicht die geringste Ahnung was morgen passieren wird.

 

Wolf’s Kontakt: wolphee@gmail.com