BAVARIAN MAKERS | Feature

Kreative Macher aus der Heimat. Auf BAVARIAN MAKERS erzählt PULS, das junge Programm des Bayerischen Rundfunks die Geschichten hinter ihren Ideen.

JECKYBENG bedankt sich für das schöne Feature und zeigt Euch folgend schonmal das Interview:

 

Moritz Lorenz aus Nürnberg liebt das Surfen. Und Holz in den Händen. In der Werkstatt seines Vaters stellt er unter anderem Combs und Fin Keys her. Und träumt auf seinem Blog von großen Abenteuern. Wo? Hauptsache draußen.

 

Jeckybeng ist…ein Fantasie-Name. Das war 2008 auf einer Weltreise. In Indien hab ich nach dem Weg gefragt und der Kollege antwortete irgendwas mit einer Stadt, die ich missverstanden hab. Ich hatte Jeckybeng verstanden – der Name ging mir dann nicht mehr aus dem Kopf. Mir war es wichtig, dass sich erst einmal keiner was drunter vorstellen kann, dass der Name total unbehaftet ist.

 

Adventures…der Ausdruck eines Lebensstils:

Da sind meine Leidenschaften mit drin, allgemein das Draußen sein, aber auch die Sportarten, die ich gerne ausübe: Surfen, Snowboarden, Hiken. Dafür habe ich auch einen Outdoor-Lifestyle-Blog, der erzählt Geschichten und Abenteuer von draußen, von mir, aber auch anderen Leuten, egal ob beim Surfen oder Mountainbiken. Ich will mit meinem Blog aber auch zeigen, dass ich nicht auf den Mount Everest steigen muss, um ein Abenteuer zu erleben, sondern es vor der eigenen Haustüre wartet, im Wald oder im Park: „go shit in the woods!“

 

….ein Ausgleich: Diese Surftools basteln, Holz bearbeiten, das kann ich immer mal machen, wenn Zeit übrig ist. Ich arbeite freiberuflich als Grafikdesigner.

 

… ein kleiner Familienbetrieb: Ich stelle alles in der Werkstatt meines Vaters südlich von München, in Penzberg her. Mein Dad macht die Griffe meiner Taschenmesser, meine Mum näht die Rucksäcke oder strickt Mützen.

 

…nachhaltig: Das Holz für den Surf Comb kriege ich von Schreinereien. Für sie ist es Abfall, weil sie so kleine Furniere nicht mehr benutzen können und ich baue da wieder was Neues draus. Oder der Fin Key, den mache ich aus kaputten Skateboards.

 

…ein Herzensding: Vor ungefähr zwei Jahren wollte ich Jeckybeng richtig groß aufziehen und hab z.B. auch T-Shirts und Parkas angefertigt. Aber ich hab schnell gemerkt, dass ich das alleine nicht wuppen kann. Mittlerweile verkaufe ich eine kleines feines Sortiment, der Grundstock sind die Surftools, und dann kommt immer mal was dazu, wie grade ein Rucksack.

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