Bruno Augsburger | Photographer

Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Bruno, 48 und im Schweizer Oberland aufgewachsen. Als Kind war ich viel draussen, Wandern, Pilze suchen, nichts Spektakuläres. Später zog ich in ein altes Bauernhaus. Wann immer möglich, streifte ich durch die Wälder, dem Duft der Morcheln oder der Steinpilze folgend. Auch in den Bergen war ich viel unterwegs. Die Natur ist mein Zuhause.

JECKYBENG – an urban outdoor blog from bavaria for awesome stuff to venture out. He works with a team of sustainability geeks, Journalists, Textile engineers, Entrepreneurs, Photographers and storytellers. What they all have in common is the love of being in nature. Exposure to nature in the wild has shaped his photography. His keen eye and fine judgment have matured as much from landscapes as frompeople and set pieces. His pictures never clamour, but do speak a soundless language, clear and direct. Discreet but penetrating vision brings them to life. A native of the Bernese Oberland, Bruno Augsburger studied photography in Zurich and Leipzig and now lives in Zurich. His creative work sparks repeated expeditions to the vastnesses of Scandinavia and Canada.


Wie kamst du zur Fotografie?

Ich hatte schon als Bub immer eine Taschenkamera in meiner Hosentasche, sie war mein Begleiter wenn ich mit dem Hund meiner Tante unterwegs war. Ich habe ihn fotografiert, Schmetterlinge, Schlangen, alles, was so kreuchte und fleuchte. Fotografie war mein Hobby, aber ich wollte zuerst einen «soliden» Beruf erlernen. Also wurde ich Schriften- und Reklamemaler. Erst zehn Jahre später bin ich an die Schule für Gestaltung in Zürich, um Fotografie zu studieren.

Mit welchen Kameras fotografierst Du?

Mamiya 7, Hasselblad analog und digital und Canon 5D Mark III.

 

An welchem/n Projekt/en arbeitest Du gerade?

An einem Buch. Es heisst „gone fishing“ und handelt von Fischen und dem Angeln. Die Bilder habe ich auf meinen Streifzügen durchs Berner Oberland gemacht, aber auch auf Reisen nach Schottland, Island oder Alaska. Es erscheint im Sommer. Zudem arbeite ich mit zwei Journalisten und einem Geografen an einem Buch über die wildesten Orte der Schweiz.

Gibt es ein Lieblingsmotiv? Wenn ja, welches?

Nein.

Wie verdienst Du dein Geld?

Mit Auftragsarbeiten und dem Verkauf von Bildern. Als angewandter Fotograf arbeite ich viel für Magazine. In den letzten Jahren war ich zunehmend auch für Corporate- und Werbekunden unterwegs.

Wo siehst Du dich in 5 jahren?

Keine Ahnung. Ich denke nicht so weit. Ich versuche, meinem Herzen zu folgen und im Moment zu leben.

 

Was macht Dich glücklich?

Gestern war ich mit einem Freund angeln. An einem Fluss namens Schüss, der durch den Berner Jura mäandert. Wir sind den ganzen Tag am Ufer entlang gewatet. Es regnete, der Fluss rauschte, zwitschernde Vögel, das erste Grün, springende Forellen – das kleine, grosse Glück.

Erzähl uns ein wenig von Deinem Buch OUT THERE

Vor 15 Jahren bekam ich den Auftrag, Fliegenfischer im Yukon zu fotografieren. Davor bin ich nie im Norden Kanadas gewesen. Das reizte mich. Und so landete ich am Rande des Kluane National Parks – endlose Wälder, unberührte Wildnis. Etwas Archaisches passierte mit mir an diesen Orten, wo alles roh ist, wo einem keine Anrufe erreichen, keine Schlagzeilen von Kriegen oder Terroristen. Danach hatte ich immer gesucht. Also bin ich 13 Jahre lang immer wieder zurück gegangen. Out There dokumentiert diese Reisen in die Wildnis.

 

JECKYBENG – an urban outdoor blog from bavaria for awesome stuff to venture out. He works with a team of sustainability geeks, Journalists, Textile engineers, Entrepreneurs, Photographers and storytellers. What they all have in common is the love of being in nature. Exposure to nature in the wild has shaped his photography. His keen eye and fine judgment have matured as much from landscapes as frompeople and set pieces. His pictures never clamour, but do speak a soundless language, clear and direct. Discreet but penetrating vision brings them to life. A native of the Bernese Oberland, Bruno Augsburger studied photography in Zurich and Leipzig and now lives in Zurich. His creative work sparks repeated expeditions to the vastnesses of Scandinavia and Canada.JECKYBENG – an urban outdoor blog from bavaria for awesome stuff to venture out. He works with a team of sustainability geeks, Journalists, Textile engineers, Entrepreneurs, Photographers and storytellers. What they all have in common is the love of being in nature. Exposure to nature in the wild has shaped his photography. His keen eye and fine judgment have matured as much from landscapes as frompeople and set pieces. His pictures never clamour, but do speak a soundless language, clear and direct. Discreet but penetrating vision brings them to life. A native of the Bernese Oberland, Bruno Augsburger studied photography in Zurich and Leipzig and now lives in Zurich. His creative work sparks repeated expeditions to the vastnesses of Scandinavia and Canada.JECKYBENG – an urban outdoor blog from bavaria for awesome stuff to venture out. He works with a team of sustainability geeks, Journalists, Textile engineers, Entrepreneurs, Photographers and storytellers. What they all have in common is the love of being in nature. Exposure to nature in the wild has shaped his photography. His keen eye and fine judgment have matured as much from landscapes as frompeople and set pieces. His pictures never clamour, but do speak a soundless language, clear and direct. Discreet but penetrating vision brings them to life. A native of the Bernese Oberland, Bruno Augsburger studied photography in Zurich and Leipzig and now lives in Zurich. His creative work sparks repeated expeditions to the vastnesses of Scandinavia and Canada.

 


Wie sieht ein typischer Tag im Leben von Bruno Augsburger aus?

Ich freue mich schon abends im Bett auf den Kaffee am nächsten morgen. Aber das ist auch die einzige Konstante. Bei mir sieht jeder Tag anders aus, mal bin ich für GEO auf einer Alp, mal fotografiere ich Staudämme oder Baustellen für eine Kampagne für nachhaltige Energien, mal bin ich mit meiner verrückten Freundin in den Wäldern Washingtons auf Bigfoot-Recherche.

Was fällt Dir zu folgenden Stichwörtern ein?


-Social Media: Interessante Plattformen, die unser Leben verändern. Aber: Zu viel Selbstdarstellung. Ich bin schon mit dem Internet ziemlich beschäftigt, darum habe ich nur Mail und Mobile. Doch zugegeben: Manchmal kann ich es nicht lassen mich ins Facebook-Account meiner Freundin einzuloggen, um zu schauen, was die Leute so posten. 

-Musik: Begleitet mich durchs Leben wie meine Freunde oder meine Kameras. Momentan ist es gerade der Soundtrack von Youth, ein lustiger und kluger Film über die Vergänglichkeit.

-Vorbilder: Mich beeindrucken furchtlose Menschen, die ihren Weg gehen, egal was andere sagen. Oder wie es der amerikanische Denker Ralph Waldo Emerson noch viel besser sagte: Do not go where the path may lead, go instead where there is no path and leave a trail.

-Inspiration: Lagerfeuer, Dick Proenneke, Bergsteiger, Bücher von Robert Macfarlane, Great Bear Rainforest, New York, Nick Cave, Game of Thrones, Himalaya, und und und……

-Abenteuer: Aus der Komfortzone gehen, auf mich gestellt sein und mit dieser Situation zurechtzukommen.

Das bringt mich immer wieder zu mir selbst zurück.

Hier geht’s zu Bruno’s Webpage: BRUNOAUGSBURGER